»Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.« (Epheser 5,8b.9)

Lie­be Geschwis­ter und lie­be Freun­din­nen und Freun­de!

In unse­rem Wochen­spruch wer­den wir auf­ge­for­dert »als Kin­der des Lichts« zu leben. Ber­ger über­setzt hier »Ver­hal­tet euch wie Kin­der des Lichts! Denn aus Licht wach­sen Güte, Gerech­tes tun und Ehr­lich­keit als Früch­te her­an.«

Die­ser Auf­for­de­rung an unse­re eige­ne Lebens­füh­rung geht jedoch ein dop­pel­ter Zuspruch vor­aus. Pau­lus schreibt in Vers 1 »Ihr seid doch Got­tes gelieb­te Kin­der.« Und in Vers 8 »Auch ihr gehör­tet einst zur Fins­ter­nis, doch jetzt gehört ihr zum Licht, weil ihr mit dem Herrn ver­bun­den seid.«

Unser Kir­chen­va­ter John Wes­ley wür­de dies in sei­nen Aus­sa­gen zur »Hei­li­gung von uns Chris­ten« viel­leicht wie folgt zum Aus­druck brin­gen:

»Indem ich als Christ mit Jesus in enger Ver­bin­dung lebe, auf sei­ne Wor­te höre, mit ande­ren Chris­ten den Aus­tausch über mei­nen Glau­ben suche, bete und ihn lie­be und ehre, in die­sem Maße wer­de ich die ›Jesus-Gesin­nung‹ anneh­men.«

Das bedeu­tet für mich dann auch, dass Jesus mein Leben völ­lig neu prä­gen darf. Aber will ich das wirk­lich und las­se es dann zu, dass Jesus mich in sei­nem Sin­ne prägt?

Die Kon­se­quenz bedeu­tet dann, dass wir zu ver­än­der­ten Men­schen wer­den, eben zu den »Men­schen des Lichts«. Und das wie­der­um hat Aus­wir­kun­gen auf unse­re gesam­te Umwelt. Pau­lus spricht hier von sicht­ba­rer Güte, Gerech­tig­keit und Wahr­heit. Welch eine phan­tas­ti­sche Aus­wir­kung könn­te dadurch in unse­rer augen­blick­li­chen Welt ent­ste­hen!

Güte und ein gro­ßes Herz über­win­den Selbst­sucht, Ego­is­mus und dem Stre­ben nach immer mehr! Gerech­tig­keit setzt sich gegen­über Unrecht durch! Und die Wahr­heit, die Ehr­lich­keit siegt über die Lüge, die Ver­leum­dung und den Hass!

E. M.